Friedrich Balck  > Glockenspiel

Prof. Dr. Friedrich H. Balck

Das neue / alte Glockenspiel der Technischen Universität


Das Glockenspiel auf den Spittelwiesen mit 25 eisernen Glocken,
ein Geschenk des Bochumer Vereins von 1956 an die Bergakademie Clausthal,
geht auf Reisen ...        ... und steht nun auf dem Feldgraben-Gelände

9.10.2000 Die Glocken im Turm in den Spittelwiesen sind demontiert 
25.10.2000 Der Turm steht am Feldgraben und ist eingerüstet, die Eisenteile werden überarbeitet.
27.11.2000 Das Eisengerüst hat einen Rostschutz bekommen, die Mechanik zum Anschlagen der Glocken ist überholt und wartet auf den Einbau.
15.12.2000 Die Glocken hängen wieder. Das Erdkabel ist verlegt.
Die Steuerung kann im Foyer zwischen Horst-Luther-Hörsaal und dem Institut für Organische Chemie aufgestellt werden.
20.12.2000 Die Verkleidung wird montiert.
21.12.2000 Abbau des Gerüstes
15.2.2001 Die elektrische Verkabelung der Glocken im Turm und die Beleuchtung des Turmes ist fertig. 
19.2.2001 Eine gläserne Kabine im Foyer des Organisch-Chemischen Institutes für die Spielelektrik ist montiert. Durch eine Kernbohrung in der Betondecke führt nun das Erdkabel vom Glockenturm bis hierher. Der elektrischen Anschluß und die Montage der alten und neuen Spielelektrik können beginnen. 
18.5.2001 Montage des Spieltisches im Foyer des Horst-Luther-Hörsaalbaus, vollständige Verkabelung vom Glockenmagnet im Turm bis zum Halbleiterrelais im Foyer. probeweiser Parallelbetrieb mit Klaviatur möglich,  mechanische Justierung der Abstände zwischen Glocken und Anschlagmechanik,  erste (un)musikalische Geräuschbelästigung der Anwohner.
5.7.2001 Feierliche Übergabe des Glockenspiels an seinem neuen Standort

Diese Liste nennt die Titel der über 400 Stücke (in Zellerfeld und am Feldgraben):
 landtext.txt
Haben Sie Liedwünsche, notieren Sie sich die Nummer der Stücke in dieser Liste.

Spielzeit TU-Gelände: täglich 9:00    12:00   17:00

Zur Zeit wird noch an der Fernsteuerung gearbeitet.
Bitte noch etwas Geduld, aber später  .... wird alles viel einfacher.

Wenn Sie Liedwünsche haben, bitte eine E-Mail an: friedrich.balck@tu-clausthal.de
Das Glockenspiel ist frei programmierbar. Zur Erweiterung des Liedschatzes sind Notentexte erforderlich.
Für auswärtige Gäste können auch deren Nationalhymnen gespielt werden (sofern schon im Liedschatz vorhanden).
 

Spielzeit Zellerfeld: täglich 9:10    12:10    (15:10)*   17:35      * Freitag-Sonntag

Melden Sie sich an der Kasse des Oberharzer Bergwerksmuseums in Zellerfeld.
Gegen Bezahlung einer kleinen Gebühr werden Ihre Melodien bei der nächsten Gelegenheit dort gespielt.
Bei besonderen Anlässen und etwas größerer Zuzahlung können Sie auch den Zeitpunkt
für das Abspielen selbst bestimmen (z.B. Hochzeit).

img_0818_k.jpg Eine Stahlglocke mit Befestigungsbolzen liegt am Boden, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB) img_0822_k.jpg Andere Glocken stehen zumTransport auf der Ladefläche, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB)
img_0826_k.jpg Mechanik, Magnete und Hämmer (FB) img_0840_k.jpg Mit Feuer und Flamme sind sie beim Abriß dabei ... (FB)
img_0926_k.jpg Am neuen Standort am Feldgraben: Das Gerüst ist aufgerichtet (FB) img_0948_k.jpg Noch hängen keine Glocken (FB)
img_0470_k.jpg Der alte Spieltisch steht noch in der Aula (FB) img_0472_k.jpg Hier sind die Glockenanschläge als Löcher in eine Folie gestanzt (Digitaltechnik) (FB)
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img_0473_k.jpg Wer will, kann hier auch per Hand spielen, Spieltisch, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB) img_0455_k.jpg Auch am Zellerfelder Glockenspiel gibt es Löcher in Papierstreifen zur Steuerung (FB)
img_0446_k.jpg Doch seit 1988 arbeitet hier eine moderne Steuerung. Ein PC erlaubt die freie Auswahl von über 400 Liedern. Liedwünsche nimmt die Kasse des Oberharzer Bergbwerksmuseums entgegen. (FB) img_1802_k.jpg Zum Glockenspiel an der ehemaligen Post in Zellerfeld gehört auch ein funtkionstüchtiges Modell der Fahrkunst (Dörell, 1833). (FB)
img_1801_k.jpg Bergmann auf einer Trittstufe am Pumpengestänge.
Spielzeit: täglich 9:10, 12:10, 17:35, dazu Freitag bis Sonntag: 15:10 (FB)
img_1800_k.jpg Zwei Bergleute fahren hier munter auf und ab. (FB)
img_2588_k.jpg Die Mechanik zum Anschlagen der Glocken für das Glockenspiel am Feldgraben ist bereits überholt. (FB) img_2590_k.jpg Großer Hammer mit Elektromagnet, für einen weicheren Anschlag hat jeder Hammer einen Einsatz aus Messing (FB)
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img_2591_k.jpg Elektromagnet mit Zugstange nach der Restaurierung, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB) img_2596_k.jpg Mechanik zum Anschlagen der Glocken. (FB)
img_2600_k.jpg Große und kleine Magnete mit ihren Hämmern. (FB) img_3325_k.jpg Die Mechanik ist montiert, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB)
img_3328_k.jpg Blick nach oben. (FB) img_3330_k.jpg Blick auf die unteren Glocken im Turm. Glockenspiel der TU-Clausthal (FB)
img_3336_k.jpg Die neue Verkleidung aus glasfaserverstärktem Kunststoff wird montiert. (FB) img_3337_k.jpg Die Verkleidung ist fertig. (FB)
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img_3338_k.jpg Abbau des Gerüstes. (FB) img_3340_k.jpg Bei der tiefstehenden Sonne zeichnen sich die Schatten einiger Glocken ab. (FB)
img_3343_k.jpg Die goldene Spitze glänzt in der Wintersonne. (FB) img_3353_k.jpg Das Gerüst ist abgebaut. Zum Spielen fehlt aber noch die elektrische Verkabelung. (FB)
img_6442_k.jpg Die neue (alte) Pflasterung unter dem Turm. (Mai 2001) (FB) img_6448_k.jpg Der Spieltisch an seinem neuen Platz im Foyer des Horst-Luther-Hörsaalbaus. (FB)
img_5869_k.jpg Wendegetriebe für Vor- und Rücklauf der Papierwalzen im Spieltisch, Clausthal
(FB)
img_5866_k.jpg Schneckengetriebe für den Antrieb der Papierwalzen, Spieltisch (FB)
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img_5865_k.jpg Eine Fliehkraftbremse regelt die Drehzahl für den Antriebsmotor der Papierwalzen (FB) img_5867_k.jpg Die Schaltkontakte mit den Fühlern für die Löcher in den Papierstreifen,
Glocken 1 - 25 (FB)
img_5871_k.jpg Beim Rückwärtslauf hebt diese Mechanik die Schaltfühler vom Papier ab. (FB) img_6446_k.jpg Seit Mai 2001 lassen sich die Glocken über Halbleiterrelais ansteuern. (FB)
img_7671_k.jpg Der Platz ist gepflastert. (FB) img_7673_k.jpg Blick nach Zellerfeld (FB)
img_7674_k.jpg 800 kg schwere Granitblöcke laden zum Sitzen ein. (FB) img_7677_k.jpg Der Platz lädt zum Verweilen ein. (FB)
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img_7724_k.jpg an mir bleibt alles hängen, Technik, Musik, Dokumentation ... (FB) img_7725_k.jpg Staatliches Baumanagement Harz und der Kanzler der TU. (FB)
img_7727_k.jpg Unter den Zuhörern: Rektor Prof. Schaumann und Prorektor Prof. Hanschke (FB) img_7728_k.jpg Zuhörer (FB)
img_7730_k.jpg Feierliche Übergabe, Glockenspiel der TU-Clausthal (FB)   --  ---

 
 
Die Glocken und ihre Daten
Hersteller  Bochumer Verein, 
Lieferung Ende Oktober 1956 
Gewicht (kg) der 25 Glocken 
aus Gußstahl
c" bis c""
Bühne 1: 260, 170, 220, 200
Bühne 2: 110, 140, 150, 160
Bühne 3:   55,   95, 100, 125
Bühne 4:   35,   45,   50,   75
Bühne 5:   15,   15,   20,   20
                 20,   25,   25,   30, 40 
Durchmesser (mm) der Glocken 870, 820, 780, 750, 710
680, 630, 600, 560, 560
500, 500, 450, 450, 400
400, 375, 375, 350, 350
320, 320, 300, 290, 275
Öffentliche Anzeigen für den Oberharz   12.Sept. 1956:
Der Bochumer Verein folgte mit seiner großzügigen Schenkung der Anregung von Prof. Dr. Oelsen, dem Direktor des Instituts für Eisenhüttenkunde und Gießereiwesen.. Überall dort, wo die Fachleute zusammentreffen, z.B. auf großen Ausstellungen hat man ein solches Glockenspiel aufgestellt. In Clausthal-Zellerfeld wird es nicht nur die Teilnehmer großer fachwissenschaftlicher Tagungen grüßen, sondern die studentische Jugend immer daran erinnern, welche Pionierarbeit von deutschen Eisenhüttenleuten und den Männern des Gießereiwesens für die ganze Welt geleistet wurde und welchen hervorragenden Platz dabei vor allem auch unsere Bergakademie einnimmt.
 Klangbeispiel Feldgraben  Klangbeispiel Zellerfeld
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(c)2002  F. Balck, IPPT, TU-Clausthal, friedrich.balck@tu-clausthal.de
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